Freitag, 07. August 2020: Was ist Leben?

Wer nicht an den Schöpfer glaubt, muss stattdessen glauben, dass irgendwann einmal tote Materie zu krabbeln begann. Dieser zunächst tote Stoff muss aber auch sehr schnell viele andere Fähigkeiten entwickelt haben, wie Reize empfangen und verarbeiten, Nahrungsverwertung, Vermehrung und vieles mehr, weil das alles unbedingt zum Leben-Können gehört.
Außerdem weiß jeder, dass das Leben keine materielle Größe und den Gesetzen der unbelebten Natur nicht unterworfen ist. Leben ist also etwas völlig anderes, wenn es auch in materiellen Körpern wohnt. Das einzig bekannte Naturgesetz des Lebens hat Louis Pasteur beschrieben. Er sagte: »Leben kommt nur aus Lebendigem« oder: »Leben kommt immer aus einem Ei.«
Wenn das Leben aus toter Materie entstanden sein sollte, müsste diese sich dabei in einen Zustand verändert haben, der mit toter Materie gar nichts mehr zu tun hat, der überhaupt nichts wiegt und dem man auch mit den feinsten Messinstrumenten nicht auf die Spur kommt und der sich auch nie wieder in toten Stoff zurückverwandelt. Es hat einmal jemand gesagt: »Jeder kleine Junge kann einen Käfer tottreten; aber alle Professoren der Welt können ihn nicht wieder lebendig machen.« Und das, obwohl noch alle Stoffe vorhanden sind, die dem Käfer das Leben vor Minuten noch ermöglicht hatten.
Sehen wir uns den Tagesvers an, so erkennen wir, dass das Leben eine besondere Gabe des Schöpfergottes ist. Wir Menschen sollen sie nutzen, Gott während unserer Lebenszeit zu ehren, seinen Zielsetzungen mit uns zu entsprechen und unseren Mitmenschen ihr von Gott geschenktes Leben so schön wie möglich zu machen. Fangen wir doch gleich damit an!

Hermann Grabe
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Frage
Was müssten Sie zu diesem Zweck in Ihrem Leben ändern?
Tipp
Gott fordert Rechenschaft darüber, was wir mit der hohen Gabe des Lebens angestellt haben.
Bibellese
Prediger 11

Donnerstag, 06. August 2020: Alles kann sehr, sehr schnell passieren

Wer an die Zufallsentstehung der Welt glaubt, der muss natürlich annehmen, alles habe sehr lange gedauert. So schätzt man, dass die Erde vor 4,5 Milliarden Jahren entstand. Beweise dafür meint man, in den Zerfallszeiten radioaktiver Stoffe gefunden zu haben. Allerdings muss man dann glauben, alles über das mengenmäßige Vorhandensein dieser Stoffe während einer so langen Zeit zu wissen. Sonst kann man ja mit ihnen keine Berechnungen aufstellen. So liefern dieselben Gesteine bei unterschiedlichen Messungen auch völlig unterschiedliche Ergebnisse.
Am Morgen des 18. Mai 1980 explodierte der Vulkan Mount St. Helens im US-Staat Washington. Das Ereignis war erwartet worden. So konnte alles sorgfältig registriert werden. In Stunden oder wenigen Tagen entstanden dreißig bis vierzig Meter tiefe Schluchten, die durch festes Basaltgestein geschlagen wurden, als rasend schnelle heiße Wasserfluten mitsamt Steinen und Geröll an der Bergflanke herabsausten. Auch entstanden bis zu 180 Meter hohe Gesteinsschichten, die nach einigen Jahren völlig erhärteten und die die gleichen Schichtenmerkmale zeigten, die man in anderen Canyons für das Werk von Millionen Jahren hält.
Mount St. Helens ist ein vergleichbar winziges Ereignis, wenn wir an die riesigen Lavaschichten und Schichtgesteine überall in der Welt denken. Aber kann auch dort nicht alles vergleichbar schnell geschehen sein? Um an eine junge Schöpfung glauben zu können, brauchen wir nur zu bedenken, dass eine kleine Kraft viel Zeit für eine Arbeit benötigt, eine große Kraft aber nur wenig. Und eine unendlich große Kraft braucht nur unendlich wenig, also überhaupt keine Zeit dafür. So betrachtet hat sich also Gott mit sechs Tagen noch viel Zeit gelassen.

Hermann Grabe
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Frage
Was könnte uns nützlicher sein, als diesen Schöpfergott zum Freund zu haben?
Tipp
Die Sintflut allein mit ihren Folgen gäbe das nötige Szenario für die meisten geologischen Ereignisse.
Bibellese
Psalm 148

Mittwoch, 05. August 2020: Zwei Glaubensbekenntnisse

Der wirklich große Naturforscher Charles Darwin hat die Evolutionstheorie nicht erfunden. Er hat ihr nur eine Gestalt gegeben, die in der Öffentlichkeit Anklang fand. Die Menschen waren auf der Suche nach Möglichkeiten, den Glauben an Gott auf »wissenschaftliche Art« loszuwerden. Da kam ihnen das 1859 herausgegebene Buch über die Entstehung der Arten gerade recht.
Nach heutigem Verständnis des Darwinismus war Darwin überhaupt kein Darwinist. Er fürchtete sich z. B. vor dem Gedanken, jemand könne beweisen, dass ein komplexes Organ nicht aus primitiven Vorgängern entwickelt sein konnte. Das hätte nach seiner Meinung seine Theorie vollkommen zerstört.
Auf den Galapagos-Inseln fand er Finken mit ganz unterschiedlichen Schnäbeln. Darin meinte er, eine »Momentaufnahme« der Arbeit der Evolution zu erkennen. Heute weiß man, dass es vielerlei umweltbedingte Unterschiede innerhalb ein und derselben Tierart gibt, die aber nie zu der Entwicklung einer »höheren« Tierart geführt haben, zumal dabei die Frage nach der Änderung des Bauplans (der Gene) völlig offenbleibt. Auch quälte ihn der Gedanke, dass die für seine These nötigen Millionen von Zwischenstufen zwischen den einzelnen Tierstämmen nicht gefunden wurden.
Heute hat man sich angesichts dessen mit manchen Theorien getröstet und fantasievolle »Stammbäume« gemalt. Als Beweis zeigt man unverdrossen immer wieder und überall den »Archaeopteryx« als Zwischenglied zwischen Sauriern und Vögeln. Viel mehr hat man nicht vorzuweisen. Dabei verschweigt man, dass dieses Tier schon voll entwickelte, kompliziert gebaute Federn hatte und dass man in China in vermeintlich noch älteren Schichten »richtige« Vögel fand.

Hermann Grabe
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Frage
Welchen Sinn macht es, den Glauben an einen planenden Schöpfer für einen Glauben an sinnlose Zufälle aufzugeben?
Tipp
Zufallsgläubige müssen sehr viel mehr Unerklärliches glauben als Christen.
Bibellese
Kolosser 1,12-20

Dienstag, 04. August 2020: Nach Plan gebaut

Eine Besonderheit aller lebendigen Wesen ist, dass sie eine genaue Bauanleitung enthalten. Auch diese muss nach Vorstellung der Materialisten völlig sinn- und ziellos entstanden sein, obwohl sie genau das jeweilige Lebewesen beschreibt, in dessen Zellen sie sich befindet. Diese Schrift besteht tatsächlich bei allen Lebewesen aus denselben vier Buchstaben und ist in einem Riesenmolekül, in der DNS, in doppelter Ausfertigung gespeichert. So kann jede Mutterzelle der Tochterzelle eine Abschrift abgeben. Dort wird sie dann wieder für die nächste Teilung verdoppelt.
Bei einer solchen passgenauen Bauanleitung, die jedes Geschöpf in sich trägt, fällt es doch schwer, an Zufall zu glauben; denn wer sich mit der Entstehung von solchen Bauplänen befasst, müsste zugeben, dass nur ein intelligenter Planer dazu in der Lage ist. Leider werden viele Materialisten schon ärgerlich, wenn sie nur das Wort »intelligenter Planer« hören, weil sie kein Gegenargument haben. Da aber die Mehrheit der Menschen gern glaubt, es gebe keinen solchen Planer, genügt es zu erzählen, Schöpfungsgläubige seien rückständig und unaufgeklärt und wollten ihre Mitmenschen genauso dumm halten, wie sie selbst sind.
In Wirklichkeit aber trägt diese Schrift die Handschrift eines überaus klugen Planers. Die Vier-Buchstaben-Schrift (A, C, G und T – für die vier Basen Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin stehend) ist die kürzeste Form der Information. Außerdem ist sie auf eine Art festgehalten, die weit effizienter ist als auch die neuesten Speichermethoden der Menschen. Obwohl man behauptet, sie entschlüsselt zu haben, steht man erst am Anfang und weiß noch gar nichts darüber, wie z. B. der Bau unseres Körpers und seiner Organe verschlüsselt ist.

Hermann Grabe
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Frage
Was werden Gottesleugner sagen, wenn sie einmal vor diesem großen Planer stehen werden?
Tipp
Dieser große Gott bietet allen Menschen Frieden an. Darauf sollte man unbedingt eingehen!
Bibellese
Psalm 139

Montag, 03. August 2020: Zwei Weltanschauungen

Heute möchte ich eine Reihe von Kalenderblättern beginnen, die sich mit der Frage beschäftigen, ob es vernünftig oder doch höchst rückständig ist, an die Erschaffung der Welt zu glauben, wie sie in der Bibel beschrieben ist. Denn gewöhnlich lernen die Kinder in allen Ausbildungsstätten, dass die Schöpfungsgeschichte der Bibel nur aus Legenden besteht, die sich die Menschen erzählt haben, als es noch keine moderne Naturwissenschaft gab.
Dazu muss man aber Folgendes wissen: Die Evolutionstheorie hat sich nicht deshalb durchgesetzt, weil man wegen der Entdeckungen der Forscher restlos von dieser Lehre überzeugt war, sondern weil man nicht mehr an Gott glaubte und darum eine andere Erklärung für alles Vorhandene sehr willkommen war. Somit forschte man nicht unvoreingenommen und war dabei auf die Ergebnisse gespannt, sondern man schrieb das Ergebnis von vornherein fest, und das lautete: Alles ist aus dem Nichts und nur aus sinnlosen Zufällen und den sich aus ihnen ergebenden Notwendigkeiten entstanden. Alles hat allerdings in Milliarden von Jahren eine solche geniale Vollkommenheit erreicht, dass es so aussieht, als habe jemand alles geplant, aber genau das wollte und will man nicht glauben.
Ursache dieser großartigen Entwicklung sollen langsame, zufällige Erbveränderungen und Veränderungen der Umwelt sein. Diejenigen Erbveränderungen, welche am besten mit den neuen Gegebenheiten fertig wurden, deren Träger konnten die weniger Tüchtigen ausmerzen, und so blieben immer die Besten übrig. Auf Englisch sprach man vom Survival of the fittest, dem Überleben der Tüchtigsten.
Dass dies aber unserem Tagesvers und dem Liebesgebot der Bibel völlig widerspricht, ist nicht schwer einzusehen.

Hermann Grabe
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Frage
Wie müssten Sie z. B. Ihr Haus bauen, wenn es wirklich nur das Recht des Stärkeren gäbe?
Tipp
Christen glauben, dass uns Gottes Freundlichkeit bisher vor solcher reinen Barbarei bewahrt hat.
Bibellese
Apostelgeschichte 17,16-31

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